Nachtrag: 06-07.02. Aktionen in Marl

Montag, 8 Februar, 2010

Zum einen wollen wir euch dieses Foto nicht vorenthalten von der Gegenkundgebung der MLPD. Laut Polizei 50 Leute, laut Zählungen 7 bis 8. Zum anderen gab es am gestrigen Sonntagabend mehrere Aktionen in Marl. Es wurden alle Haushalte auf der Heisterkampstraße aufgesucht, angeschellt und mit Flugblättern über die Neuigkeiten informiert. Andere brachten Flugblätter und Schnipsel an vielbesuchten Plätzen an. Des weiteren wurden zwei Aktivisten brutal festgenommen, als sie sich auf dem Weg zur Heisterkampstraße befanden. Ihnen werden Sprühereien am Marler Bahnhof vorgeworfen.

Marl: Presse, Justiz und Polizei lügen – Kinderschänder weiterhin in Marl

Sonntag, 7 Februar, 2010

HANS-PETER H. – WEITERHIN WOHNHAFT IN MARL – HEISTERKAMPSTRASSE – STADTRAT LÜGT – KEINE THERAPIE VORGESEHEN – PRESSE UND POLIZEI LÜGEN MIT

Sie wollen den Bürgerprotest verhindern – deshalb behaupten Polizei und Presse Hans-Peter H., der 62-jährige Sexualstraftäter der aufgrund einer Justizpanne aus der Haft entlassen wurde, hätte Marl verlassen und würde sich einer freiwilligen Therapie unterziehen. Nichts von alledem stimmt – man lässt die Bürger im Unklaren und die Bestie wohnt weiterhin unter ihnen! Wir haben Beweise!
Der 06. Februar mag aus versammlungstechnischer Sicht mit fast 200 Teilnehmern ein Erfolg gewesen sein. Viele Bürger schlossen sich dem Demonstrationszug an, die Aussenwirkung war optimal. Aber was im Hintergrund geschieht ist unverständlich und schockiert.

Am vergangenen Samstag, im Verlauf und nach der Demonstration trugen sich viele merkwürdige Begebenheiten zu.

1. Bereits vor der Demonstration berichteten die Zeitungen ,,Der Westen“ und die ,,Dattelner Morgenpost“ dass Hans-Peter H. nicht wie berichtet in einer Therapieeinrichtung wäre, man hätte ihn dort abgelehnt. Aber er wäre an einem ,,sicheren Ort ausserhalb Marls“.
2. Während der Demonstration rief eine ältere Person auf das Info-Telefon der Veranstalter an. Sie gab an in einem Zeugenschutzprogramm zu sein, und in den Prozeß gegen Hans-Peter H. verwickelt gewesen zu sein der ihn anschließend eine längere Haftzeit einbrachte. Sie beschrieb wie Hans-Peter H. seine ehemalige Lebensgefährtin ermorden wollte, das war in Marl. Vor seiner Inhaftierung schwor er Rache, er wolle die Tat vollenden wenn er wieder käme. Als Hans-Peter H. entlassen wurde im Januar zog er direkt nach Marl, suchte seine ehemalige Lebensgefährtin, die jedoch zum Glück ebenfalls in einem polizeilichen Schutzprogramm steckt.
3. Gegen Ende der Demonstration klingelte erneut das Telefon. Ein besorgter Bürger aus Marl, zudem Mitglied des Stadtrates, berichtet dass Hans-Peter H. weiterhin in Marl wohnen würde. Die Stadt hätte ihm eine Wohnung auf der Heisterkampstraße besorgt. Der Stadtrat hätte beschlossen dies geheim zu halten, will die Bürger nicht ,,beunruhigen“. Hans-Peter H. befindet sich also in Marl, besser gesagt im Innenstadtbereich, und lebt in einer Privatwohnung ohne polizeilichen Schutz. Seine Wohnung soll überwacht werden, jedoch heisst es in der Zeitung diese Überwachung (hier bezogen auf seine Unterkunft die ausserhalb Marls liegen soll!) kann es nicht geben, da kein richterliches Urteil vorläge. Desweiteren beruht die ganze Geschichte der ,,Therapieeinwilligung“ auf den Lügen des Stadtrates, sie soll die Menschen beruhigen.
4. An der Abschlusskundgebung lauschten die Teilnehmer der letzten Rede. Bereits hier bemerkten wir eine junge weibliche Person, die schluchzend in sich zusammensackte, sie wurde gestützt. Nach der letzten Rede und der Auflösung kam sie zu den Veranstaltern, fragte ob sie richtig sei, überreichte uns ein Privatfoto von Hans-Peter H., sackte erneut zusammen sodass sie gestützt werden musste, und verließ uns dann weinend in Richtung Bus. War sie etwa auch Opfer des Hans-Peter H. ?

Diese Vorgänge sind unbeschreiblich, was wir gefühlt und gedacht haben als wir jenes erfuhren und mitbekamen, man kann es kaum in Worte fassen.

Dieser Staat, die Polizei, die Justiz und vor allem die Stadt Marl verschweigen den Aufenthalt des Sexualstraftäters, belügen die Bevölkerung und geben an er wäre verzogen, sie lügen weiter indem sie sagen er wäre in einer Therapieeinrichtung. Wir können diesen Betrug kaum in Worte fassen. Nun sind alle aufrechten Menschen Marls aufgerufen die Initiative zu ergreifen.

Noch während wir diese Worte verfassen, stehen Kameraden und Bürger zusammen auf der Straße, an verschiedenen Orten und Gruppen, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Direkt in der Heisterkampstraße, in der Innenstadt, durch verschiedene Propagandaaktionen und vieles mehr.

Uns ist klar, dass diese Veröffentlichung brisant ist, den Kameraden auf der Straße ist klar dass ihr Aktionismus im Gewahrsam enden wird. Es ist uns völlig egal! Wir lassen nicht zu, dass die Bevölkerung von Marl derart betrogen und gefährdet wird!

Wendet euch an die Verantwortlichen! Fragt was man hier mit uns treibt. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger müssen von diesen Tatsachen erfahren, damit die Presse nicht länger schweigen kann. Sagt dem Staat was ihr von ihm haltet!


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Marl: Erfolgreiche Demonstration gegen Kindesmissbrauch mit rund 200 Teilnehmern

Samstag, 6 Februar, 2010

Am heutigen Sonnabend, dem 06. Februar 2010, versammelten sich 200 überwiegend junge Menschen in Marl/Westf. unter dem Motto ,,Todesstrafe für Kinderschänder – 0% Rückfallquote“. Trotz der kurzfristigen Anmeldung und lediglich zwei Mobilisierungstagen, die geprägt waren von Flugblattverteilaktionen, schlossen sich rund 30 Bürgerinnen und Bürger der Demonstration an, darunter mehrere Familien mit Kindern.

Gegenkundgebung

Gegen 12 Uhr Ortszeit hatten sich rund 170 Bürger am Startpunkt in Marl Mitte zusammengefunden. Während der Demonstration sollte diese Anzahl auf genau 192 Personen ansteigen. Auch eine antifaschistische Gegenkundgebung war kurzfristig durch die MLPD-Marl angemeldet worden, und es versammelten sich ganze 8 Kommunisten am Eingang des örtlichen Kaufland-Gebäudes. Die Polizei spricht hier von ,,50 Personen“, dies war zumindest bis zum Abmarsch nicht der Fall. Da die MLPD immer wieder durch ein ,,offenes Mirkofon“ glänzt, gesellten sich schnell sechs nationale Aktivisten in die Kundgebung um das Wort zu ergreifen. Nachdem der mutige Kamerad zum Gedenkmarsch für Dresden aufrief, mit der Lautsprecheranlage der Kommunisten, fiel jedoch schnell der Strom aus, und gepanzerte Polizeieinheiten umstellten die Nationalisten, welche anschließend eine Personalienkontrolle wegen angeblicher ,,Veranstaltungssprengung“ über sich ergehen lassen mussten. Wir werden diesen lustigen Vorwurf im Auge behalten und die Gerichtsentscheidung abwarten. Offenes Mikrofon, bedeutet für uns nun mal offenes Mikrofon.

Ablauf der Demonstration

Nachdem die Kameraden zurück zu unserer Kundgebung konnten, wurde die Veranstaltung offiziell eröffnet mit dem Verlesen der Auflagen. Für uns Normalität, zauberten die polizeilichen Auflagen lautes Gelächter und wirre Blicke bei den anwesenden Bürgern hervor, die sich fragten in welcher Komödie sie denn nun geraten seien. Braunhemd, SA, SS, NSDAP – In welcher Zeit leben die Polizisten? Ein Lachen konnten auch wir uns nicht verkneifen.

Nun trat der erste Redner, der Versammlungsleiter, ans Mikrofon. Bereits die erste Aussage sorgte für großen Unmut und Bestürzung: Hans-Peter Heinrich, der Sexualstraftäter um den es bei der heutigen Demonstration ging, war nicht aus Marl verzogen oder in eine Therapieanstalt verlegt worden. Diese Nachricht war eine Lüge von Polizei, Justiz und Medien, um einen nationalen Protest, wie auch einen Bürgerprotest, zu unterbinden. Hans-Peter Heinrich wohnt weiterhin in Marl, eine Klinik für psychisch-kranke Menschen in Hemen hatte die Unterbringung verweigert, da die Person zu unberechenbar sei. Er müsse in eine geschlossene forensische Klinik, diese jedoch sei nicht zuständig ohne gültigen Gerichtsbeschluss. Solange läuft Herr Heinrich weiter durch Marl.

Dem Versammlungsleiter folgte eine Kameradin aus Essen, welche nur zu gut das Leid einer Mutter in Worte fassen konnte. Nach der ergreifenden Rede nahm man Aufstellung um loszulaufen.

Mit sechs Transparenten, 17 Fahnen, 10 Trageschildern und lauter Stimme machte man sich auf den langen Weg Richtung Lipper Weg in nordöstlicher Richtung. Zuerst hielt man allerdings die erste Zwischenkundgebung auf der Rappaportstraße/Ecke Lasallestraße ab. Als erster Redner trat ein Aktivist aus dem Kreis Recklinghausen nach vorne, der es sich nicht nehmen lies die Zeitungsartikel des Tages zu zitieren, welche die Nachricht einer angeblichen Einweisung von Hans-Peter Heinrich in eine Anstalt für unwahr hinstellten. Er erwähnte ebenso, dass die Polizei tags zuvor anrief, um eine Abmeldung der Demonstration zu erwirken, da die Gefahr ja vorüber sei. Aufgrund dieser Tatsache rief man nun den verantwortlichen Staatsschützer ans Mikrofon, der angerufen hatte, damit dieser Stellung dazu beziehen konnte warum er einen Kinderschänder schützt, und Bürgerproteste untersagen möchte. Er blieb den Teilnehmern seine Antwort schuldig. Anschließend verlas der Kamerad eine veraltete Nachricht aus Leipzig, die im August 2008 zum Fall der jungen Michelle verfasst wurde, als diese entführt, vergewaltigt und ermordet wurde.

Als letzter Redner der Zwischenkundgebung trat der nationale Aktivist Axel Reitz vor die Teilnehmer. Gewohnt stürmisch ging er gegen die Zustände vor, die zu der Situation in Marl führten. Während er noch sprach kamen rund 20 Antifaschisten aus der Lasallestraße über eine Brücke gerannt. Sie hielten ein unleserliches Transparent in den Händen und schossen mit einer Leuchtkugel in den Himmel, ohne allerdings Parolen zu schreien. Es waren ca. 250 Meter bis zur nationalen Kundgebung, jedoch waren nur wenige Polizisten zugegen, sodass man sich auf einen Zusammenstoß gefasst machte. Jedoch noch bevor die Brücke vollständig überquert war, und erste Nationalisten den Angriff dem Abwarten vorzogen, sprangen die verängstigten Genossen schnellstmöglich in ein seitliches Gebüsch, welches nicht ebenerdig gelegen haben dürfte, da die Brücke nicht überschritten worden war. Mehrere Minuten konnte man ansehen wie die Polizeieinheiten schwarz-vermummten Chaoten aus den Gebüschen zog und inhaftierte. Insgesamt wurden an dieser Stelle 20 Antifaschisten inhaftiert. Nachdem ein regionaler Aktivist den Bürgern, die teilweise verschreckt wegliefen, erklärte um wen es sich dabei gehandelt hat, neben der Antifa auch um Kandidaten der Linkspartei zur letzten Wahl, die hier gemeinschaftlich für Kindesmissbrauch demonstrierten, konnte Axel Reitz seine Rede beenden. Es ging weiter Richtung Wohnheim.

Nach weiteren ca. 20 Minuten erreichten wir nun den Lipper Weg und nahmen in Front der Grundschule Aufstellung. Gegenüberliegend konnte man das Wohnheim betrachten. Lediglich die Straße trennte beide Objekte. Erneut schritten zwei Redner, dieses Mal beide aus Marl, ans Mikrofon, um die Situation aus Sicht eines Ansässigen zu beschreiben. Gut konnte man erkennen wie oft die Presse sich widersprach, der Bürgermeister sich mit Unwahrheiten einmischte und die Justiz zu retten versuchte, was es nur gab – alle hatten ein Ziel: Den Schutz von Hans-Peter Heinrich, nicht den unseren. Noch während der letzte Redner sprach rief eine aufgelöste Frau aufs Info-Telefon an. Sie hatte den Demonstrationszug gesehen, ein Flugblatt samt Nummer erhalten und musste eines loswerden: Hans-Peter H., wie sie sagte ,,Heinrich“ mit Nachnamen“, war nach der Haft nach Marl zurückgekommen weil hier seine ehemalige Lebensgefährtin früher wohnte, die er damals versuchte mit einer Machete zu köpfen. Da dies nicht gelang und Heinrich inhaftiert wurde, wollte er sich nun rächen, dies sagte er zu der Nachbarin. Die ehemalige Lebensgefährtin war allerdings durch ein Schutzprogramm der Polizei schon lange verzogen. Hans-Peter H. ist also ungefährlich….

Nun ging es zurück, den gleichen Weg den man gekommen war, bis zum Bahnhof Marl-Mitte. Hier endete mit einer Abschlusskundgebung, auf der ein freier Nationalist aus Dortmund, sowie der nationale Aktivist Sven Skoda, sprachen die Veranstaltung. Währendessen suchte ein aufgelöstes und weinendes Mädchen den Kontakt zu den Veranstaltern. Sie gab an den Täter zu kennen, und bekam nicht viele Worte zusammen aufgrund seiner Taten. Ob sie selbst betroffen gewesen wissen wir nicht, der Zustand war nicht dementsprechend um solche Fragen zu stellen….

Fazit

Am Mittwochabend wurde die Versammlung durch eine Privatperson angemeldet. Ab Donnerstagabend begann die öffentliche Mobilisierung. In weniger als zwei Tagen war es möglich fast 200 Bürger zu mobilisieren, was wir unter den Umständen für absolut fantastisch halten und uns noch einmal bei allen Anwesenden bedanken. Die NPD-NRW war von uns aus als Unterstützer angegeben, da diese für uns eine Mahnwache am Freitag ausfallen lies, um am Sonnabend eine gemeinsame Demonstration durchzuführen. Wir müssen nun konsequent feststellen, dass dieses Bündnis nicht zweckmäßig war. Es waren keine Vertreter des NPD-Landesvorstandes, der diese Abmachung mit uns traf, anwesend. Es waren auch keine NPD-Kreisverbände in auch nur erwähnenswerter Anzahl vor Ort. Uns ist nicht einmal die Anwesenheit eines NPD-Mitgliedes bekannt. Wir müssen leider hieraus unsere Schlüsse ziehen, und hoffen dass das Thema Kindesmissbrauch bei der NPD kein Wahlkampfthema wird, denn hier dient es, so ist es anzunehmen, wirklich nur als Plattform für die Öffentlichkeitsarbeit, wirklicher Einsatz und Aufarbeitung sieht anders aus.

Freie Nationalisten aus dem mittleren Ruhrgebiet, am 06.02.2010

Alle Fotos hier.


Pressespiegel:

Polizeibericht 06.02.10

DerWesten 06.02.10

Marler Zeitung 06.02.10

Live-Ticker

Fotos und Videos folgen…

Live-Ticker

Samstag, 6 Februar, 2010

Den Live-Ticker gibt es hier.

Marl: Mobilisierungsveranstaltung für die morgige Demonstration

Freitag, 5 Februar, 2010

Am heutigen Freitag, den 05.02.2010, veranstalteten freie Nationalisten aus dem Kreis Recklinghausen eine kleine Saalveranstaltung, um für die morgige Demonstration in Marl selbst, aber auch um für den großen Trauermarsch in Dresden am 13.02. zu werben. Es versammelten sich letztendlich rund 45 Kameraden. weiterlesen »

Die Gegenseite

Freitag, 5 Februar, 2010

Laut Polizeiaussage wurden bis Donnerstag 17 Uhr keine antifaschistischen Gegenaktivitäten angemeldet. Natürlich gibt es in den fernen des Weltnetzes mehrere, um genau zu sein drei, Gegenaufrufe gegen die morgige Demonstration. Zwei davon erschienen unter der Anonymität der linksradikalen Nachrichtenplattform Indymedia, einer bei NRW-rechtsaußen. weiterlesen »

Letzte Informationen

Freitag, 5 Februar, 2010

Wie an anderer Stelle bereits berichtet werden wir den Medien zum Trotz am morgigen Samstag in Marl aufmarschieren. Die Zeitungen hatten verkündet die Demonstration könne ausfallen, weil der Sextäter ja nun in einer Therapieeinrichtung untergebracht wäre – also zurück in die heile Welt! Das ist für uns nicht akzeptabel. weiterlesen »

Wandmalerei in Marl entdeckt

Freitag, 5 Februar, 2010

Am Mittwoch, dem 03.02.2010 entdeckten nationale Aktivisten aus Marl eine Wandmalerei. Der dort zu lesende Schriftzug „Kinderschänder enttarnen“ bezieht sich thematisch auf die Freilassung von Hans-Peter H. Der 62-jährige Vergewaltigte eine Anhalterin und fiel durch mehrfachen Kindesmissbrauch, Geiselnahme und Mord auf. Trotz Warnungen von Psychologen lehnte das Gericht, aufgrund einer von der Staatsanwaltschaft verpassten Frist, eine Sicherheitsverwahrung ab.

Wir werden nicht akzeptieren, dass bürokratische Fristen wichtiger sind, als der Schutz der Gesellschaft. Es hat sich oft gezeigt, dass ein Großteil der als geheilt entlassenen Kinderschänder und Vergewaltiger nach der Entlassung neue Straftaten begehen.

Flugblattaktion in Marl

Freitag, 5 Februar, 2010

Aufgrund des freigelassenen Kinderschänders in Marl, trafen sich heute, am 04.02.2010 einige Aktivisten um Flugblätter zu verteilen. Mit rund 400 Handzetteln, die sich thematisch auf diesen Fall bezogen, machten sich die Kameraden auf den Weg in den Marler Stern.

Schon bald ergaben sich einige Gespräche mit Bürgern die mehr über diesen Vorfall erfahren wollten, oder ihre Empörung und Angst über die Freilassung dieses Mannes zum Ausdruck brachten.

Viele von ihnen waren erfreut zu sehen, dass sich so junge Leute für diesen Vorfall interessieren und die Bürger informieren.

Wir wollen die Bürgen unserer Städte aufklären und fordern Schutz für unsere Kind

Demonstrationsinfo

Freitag, 5 Februar, 2010

Trotz der Entscheidung von Hans-Peter H. sich in eine Therapieeinrichtung zu begeben, findet unsere Demonstration statt. Es ging nicht einzig und allein darum, dass der 62-jährige in Marl wohnt, sondern viel mehr um den Fehler der Staatsanwaltschaft und darum, dass bürokratische Fristen wichtiger sind, als das Wohl der Gesellschaft.

Auch der Fall in Kassel, bei dem ein Sexualstraftäter aufgrund eines Justizfehlers freigelassen wurde hat gezeigt, dass von solchen Menschen, ob “therapiert” oder nicht, eine Gefahr ausgeht, da auch dieser kurz nach seiner Entlassung rückfällig wurde.

Wir wollen die Bürger unserer Städte informieren und zeigen, dass wir es nicht akzeptieren, dass die Justiz Menschen-, aber vorallem Kinderleben in Gefahr bringt.

Also lasst uns gemeinsam am 06.02.2010 auf die Straße gehen und gegen die bestehenden Verhältnisse demonstrieren!